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Ars Electronica 2019

Mithilfe einer Ausstellung auf dem Ars Electronica Festival 2019 wurde  versucht sich der Forschungsfrage, Inwieweit können mögliche Auswirkungen eines zukünftigen von künstlicher Intelligenz getriebenen Designprozesses erfahrbar gemacht werden?, zu nähern. Jene Ausstellung beinhaltete dabei ein filmisches Design-Fiction-Szenario, ein Karten-Toolkit inklusive Spielanleitung sowie eine VR-Applikation, welche mithilfe einer Oculus-Quest-Brille dem Besucher erlebbar gemacht wurde.

Der praktische Teil dieser Arbeit beinhaltet dabei eine fundierte theoretische Grundlage, welche versucht einen neuen methodischen Weg aufzuzeigen, um zukünftige Designprozesse in Verbindung mit neuen Technologien in den Fokus von wissenschaftlichen aber auch gesellschaftlichen Auseinandersetzungen zu stellen. Dabei umfasst der Begriff neue Technologien in dieser Arbeit vor allem den Bereich des maschinellen Lernens, welcher in der wissenschaftlichen Abhandlung der Technikfolgenabschätzung als jenes Gebiet dargestellt wird, das einerseits mit den Problemstellungen Ambivalenz und zum anderen mit Komplexität sowie Unsicherheit durchdrungen ist. Da ferne Zukunftsrealitäten niemals genau vorhergesehen werden können und deshalb ungewiss und mehrdeutig sind, wurde versucht, mit einer umfassenden Literaturrecherche sowie Expert*innen-Interviews Daten zu sammeln, welche als Basis für die Design-Fiction-Szenarien dienten und mit deren Hilfe die dramaturgische Handlung sowie Narrative der fiktiven Welten aufgebaut wurden. Das dadurch entstandene Design-Fiction-Szenario wurde in weiterer Folge mit Hilfe einer Virtual-Reality-Anwendung materialisiert und für die Rezipient*innen in einer Ausstellung erfahrbar gemacht.